Anika Vavić wurde am 9. November 1975 in Belgrad geboren und trat bereits mit acht Jahren erstmals öffentlich auf. 1991 zog sie als 16-Jährige allein nach Wien und studierte bei Noel Flores an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Wichtige künstlerische Impulse erhielt sie u.a. von Elisabeth Leonskaja, Lazar Berman, Oleg Maisenberg und Mstislaw Rostropowitsch.
2001 gewann sie den 2. Steinway-Wettbewerb in Wien samt Sonderpreis für die beste Haydn-Interpretation. In der Saison 2003/04 wurde sie auf Vorschlag von Musikverein und Konzerthaus Wien als „Rising Star" ausgewählt und gastierte daraufhin in den bedeutendsten Konzertsälen weltweit — von der Carnegie Hall bis zum Concertgebouw Amsterdam.
Neben der Wiener Klassik und Romantik gilt ihr besonderes Interesse der Musik des 20. und 21. Jahrhunderts mit Werken von Bernstein, Schtschedrin, Ustwolskaja, Górecki, Kantscheli sowie Uraufführungen u.a. von Johannes Maria Staud.